Beim diesjährigen Köln Marathon herrschte im Oktober bereits Karnevalsstimmung. Mehrere zehntausend Begeisterte säumten Kölns Straßen und trugen  die Läuferinnen und Läufer mit ihren Rufen kreuz und quer durch die Stadt.

Mit 27.124 Teilnehmern machte sich ab 8:30 Uhr die Schar auf den Weg.  Zuerst startete der Halbmarathon bei  leichtem Nieselregen. Es dauerte fast eine halbe Stunde, bis das gesamte Starterfeld mit ca.  13.000 Teilnehmern auf der Strecke war.  Um 10:00 Uhr waren dann die Marathonis an der Reihe. Der Regen hatte aufgehört und  die dicht gedrängten Läufer benötigten fast 2 km, um ein wenig Freiraum für das eigene Tempo zu finden. Günstig war der erste Abschnitt entlang des Rheins. Dort zog sich  das Feld doch weit genug auseinander, um im Inneren der Stadt die vielen Richtungswechsel ohne Gefahr bewältigen zu können. Mitten drin war auch unser Vereinsmitglied Fritz Österreich.  Sein erklärtes Ziel war eine Zeit unter 3:30 zu erreichen. Dieses Ziel war hoch gesteckt, weil ihm nur eine Vorbereitungszeit von  5 Wochen zur Verfügung stand.   Nach einer relativ konstanten km –Leistung kam er dann mit 3:23:33 in Ziel und war damit 3 Minuten schneller als der zweite Teilnehmer seiner Altersklasse M 65. Insgesamt hatte die M 65 Gruppe  50 Teilnehmer.  Für ihn war es der krönende Abschluss einer erfolgreichen Wettkampfserie in diesem Jahr. Nach fünf  1. Plätzen beim Triathlon auch noch Platz 1 beim Marathon war dann doch mehr als erwartet.

Die Schülerinnen und Schüler der LG Baar/LVD schnitten bei den Badischen Meisterschaften in ihren Teams hervorragend ab. Bei der zweitägigen Veranstaltung im Stadion von Langensteinbach waren 2 Mannschaften der LG Baar am Start. Die Schüler der LG Baar / LV Donaueschingen holten sich überraschend den Titel in der U 16 bei der Gruppe 3.  Die gleichaltrigen Mädchen brachten in der stark besetzten Gruppe 2 Rang 6 mit nach Hause. 

Die 6 Jungs aus der LG Baar aus den Reihen des LV Donaueschingen und der LTG Brigachtal hatten zusammen mit der Trainerin Regina Kessler als Drittplatzierte der U 16 nach den Vorkampfergebnissen mit einem vorderen Platz gerechnet. Dass aber es in der Endabrechnung zum Meistertitel reichte, ist auf den großartigen Einsatz der eingesetzten Nachwuchssportler zurückzuführen. Marcel Willmann erwies sich einmal mehr als bester Punktesammler.  Mit 15,26 m im Kugelstoßen war er der überlegene Athlet an der Anlage. Im 100 m Sprint legte er 12,60 sek vor. Über die abschließenden 800 m sicherte er mit einem Bravourlauf in 2:21,69 min seinem Team den Sieg. Vorher hatten der erst 14-jährige Emmanuel Molleker mit 5,77 m im Weitsprung, 12,15 sek über 100 m sowie 12,21 m im Kugelstoßen fast ebenso viele Punkte gesammelt. In der Staffel hielten Jakob Egle, Toni Ketterer, Tobias Richter und Fabian Schneckenburger das Schwarzwälder Team im Rennen durch eine Zeit von 52,72 sek.

Die besten badischen Vereine gaben sich in der größten Gruppe der weiblichen Jugend U 16 ein Stelldichein. Insofern war der 6. Platz unter den 8 qualifizierten Teams ein Erfolg für die Mädchen aus Donaueschingen und Löffingen. Paula Birkenberger erwies sich mit 14,17 sek als schnellste Sprinterin über 100 m. Carina Rothweiler punktete auf ihrer Paradedisziplin, den 800 m, mit 2:32,31 min und sprang mit 4,35 m auch noch in die höheren Punkteränge. Beste an der Sandgrube war Lilli Franke, die erst nach 4,74 m landete. Sina Kaufmann war im Kugelstoßen mit 10,24 m sowie im Speerwerfen bei 26,53 m eine Klasse für sich, auch wenn sie die Saisonbestweiten deutlich verfehlte. Luisa Huber überfloppte mit 1,44 m eine beachtliche Höhe. Afra Kuttler, mit 13 Jahren jüngste Teilnehmerin gefiel im Speerwerfen und über 800. Über die 80 m Hürden bewährte sich Kira Luisa Klaus mit 15,61 sek und kam im Speerwerfen mit 18,81 m und über 800 m ebenfalls in die Punktebilanz. Die erste Staffel mit Birkenberger, Rothweiler, Franke und Kaufmann legte gute 54,34 sek vor, während die zweite Vertretung in der Besetzung Vivien Willmann, Sophie Herr, Marie Kumle und Luisa Huber mit 57,48 sek den 6. Platz der Gesamtwertung absicherte.

Für eine Überraschung sorgte Maik Arendt von der LG Baar/LV Donaueschingen bei den Seniorenweltmeisterschaften in Málaga. Erreichte er im Kugelstoßen deutlich   mit 10,42 Metern (18. Rang) nicht das Finale, überraschte er beim Speerwurf im letzten Wurf mit 50,17 Metern. Diese Weite bedeutete persönliche Bestleistung. Schon im Vorkampf lief es gut und mit 49,39 M. kam er unter die acht Besten. Souverän gewann Bjorn Lange aus Deutschland mit 67,21 Meter vor dem Finnen Tero Savolainen mit 63,01 Metern. Der Kampf um Rang fünf und sechs verlor Maik knapp gegen den Norweger Tore Gerhardsen der 50,82 Meter warf. Mit dem sechsten Rang und 50,17 Meter war Maik überglücklich und sehr zufrieden.

Mit heftigem Wind und herbstlichen Temperaturen hatten die LG Baar/LV Donaueschingen Athleten der U18 beim Meeting in Geislingen zu kämpfen. Vor allem beim Diskuswurf flogen die meisten Disken, bei über der Hälfte der durchgeführten  Würfe, aus dem Sektor. So kamen Fabian Spitz(25,19 M.) und Alexander Schwörer (33,09 M.)nicht an ihre gewohnten Leistungen. Mehr Glück hatte Jan Horn, der mit 40,30 Meter persönliche Bestweite warf und souverän auf  den ersten Rang  kam.  Auch über die 100 lief er persönliche Bestzeit in 11,94 Sec. und stieß die Kugel auf 13,97 Meter. Ein gelungener Wettkampf für ihn. Getoppt wurde er im Kugelstoßen von seinem Vereinskameraden Alexander Schwörer der hervorragende 14,12 Meter stieß. Fabian Spitz kam auf 10,77 Meter und erreichte über die 100 Meter in 12,01 Sec. das Ziel.

Ein weiterer sportlicher Höhepunkt für die LG Baar/ LV Donaueschingen war die Teilnahme von Emanuel Molleker 24..-25.08.2018 bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Wesel U16. Hatte sich Emanuel dieses Ziel kurzfristig aber sehr motiviert gesetzt und die Qualifikation im Juli auch ohne Probleme geschafft, ist er mit einem hervorragenden siebten Rang bei der M14 belohnt worden. Der erste Tag verlief sehr vielversprechend. 100 Metersprint in 12,31 sec. - Weit 5,74m, Kugel 12,45m., Hoch 1,71m. Hier lag er im Endergebnis des ersten Tages sogar hinter Luca Haug LAV Stadtwerke Tübingen auf Rang zwei. Der Samstag begann mit dem Stabhochsprung. Diese Disziplin trainiert Emanuel bei Stützpunkttrainer Ottmar Heiler in Löffingen. Mit übersprungenen 2,60 Meter war er zufrieden. Die anschließenden 80 Hürden lief er in 12,20 Sec. Im Speer kam er auf 35,29 Meter und im Diskus zu sehr guten 40,51. Der abschließende 1000 Meter Lauf bewältigte Emanuel in 3.20,94 Minuten. Im Gesamtergebnis reihte er sich hinter Lennart Petri USZ Mainz  (4922 Punkten) mit  4903 Punkten auf Rang sieben ein. Deutscher Meister wurde Luca Haug LAV Stadtwerke Tübingen mit 5142 Punkten.